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	<title>Inverve</title>
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	<description>Begeisterung für professionelle Kommunikation</description>
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		<title>Epson gegen Pelikan, das Teddybär-Urteil des BGH, und warum Nachmachen manchmal erlaubt ist</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 16:53:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Rohstock</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dürfen Bildmotive, die der Originalhersteller für die Zuordnung seiner Patronen zu seinen Druckern verwendet, auch von Herstellern fremder Druckerpatronen verwendet werden? Um den Schutz geistigen Eigentums und urheberrechtliche Fragestellungen ging es bei der Antwortsuche nicht. Sondern darum, ob sich die &#8230; <a href="http://www.inverve.de/magazin/recht/epson-gegen-pelikan-das-teddybaer-urteil-des-bgh-und-warum-nachmachen-manchmal-erlaubt-ist/">mehr  <span class="meta-nav">&#187;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dürfen Bildmotive, die der Originalhersteller für die Zuordnung seiner Patronen zu seinen Druckern verwendet, auch von Herstellern fremder Druckerpatronen verwendet werden? Um den Schutz geistigen Eigentums und urheberrechtliche Fragestellungen ging es bei der Antwortsuche nicht. Sondern darum, ob sich die Nachmacher von Produkt und Verpackung dabei in unzulässiger Weise einen Vorteil verschaffen und damit gegen das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) verstoßen.</strong></p>
<div id="attachment_2616" class="wp-caption alignnone" style="width: 382px"><a href="http://www.inverve.de/wp-content/uploads/2012/02/Epson_Pelikan.jpg"><img class="size-medium wp-image-2616" title="Epson_Pelikan" src="http://www.inverve.de/wp-content/uploads/2012/02/Epson_Pelikan-372x192.jpg" alt="" width="372" height="192" /></a><p class="wp-caption-text">Links das Original, rechts die Verpackung der Alternativtinte. Weitere Bildmotive finden sich in der ausführlichen Urteilsbegründung des BGH (als PDF am Ende des Beitrags zum Download verfügbar).</p></div>
<p><strong></strong> Die EPSON Deutschland GmbH hatte sich als Klägerin auf das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) berufen und sah in der Übernahme der Bildmotive durch Pelikan eine unzulässige Rufausnutzung. Auf den Verpackungen der Original Epson Farbpatronen sind seit Mitte 2002 neben der Artikelnummer und der Bezeichnung der Drucker, für die sie geeignet sind, Bildmotive wie Teddybären, Badeentchen oder Sonnenschirme zu sehen. Diese Motive erlauben ebenfalls die Zuordnung der jeweiligen Patrone zum passenden Drucker. Die Bildmotive haben zudem dieselbe Farbe wie die jeweils enthaltene Tinte. Das Pelikan-Sortiment umfasst auch Patronen für EPSON-Drucker. Die Verpackungen zeigen ähnliche Bildmotive wie die EPSON-Produkte und verwenden dasselbe Schema für die Farbcodierung.</p>
<p>Die Vorinstanzen (OLG Düsseldorf/LG Düsseldorf) hatten der Klage auf Unterlassung, Auskunft und Feststellung der Schadensersatzpflicht zunächst stattgegeben, die Berufung hatte nur in geringem Umfang Erfolg. Als letzte Instanz hat der <a href="http://www.bundesgerichtshof.de"><span style="text-decoration: underline;">Bundesgerichtshof</span></a> schließlich in seiner Entscheidung die Urteile der Vorinstanzen aufgehoben und die Klage von EPSON abgewiesen. Zur Begründung hieß es:</p>
<p>Das Berufungsgericht hatte eine unlautere Rufbeeinträchtigung mit der Begründung bejaht, die Verwendung der drei Bildmotive durch die Beklagte schwäche zwangsläufig deren Zuordnung zum Unternehmen der Klägerin und sei unlauter, weil sie über das Maß hinausgehe, das mit vergleichender Werbung notwendigerweise verbunden sei. Nach der hier heranzuziehenden Bestimmung (§ 6 Abs. 2 Nr. 4 Fall 2 UWG, Art. 5 Buchst. d der Richtlinie über irreführende und vergleichende Werbung) ist jedoch eine vergleichende Werbung nur dann unzulässig, wenn sie das fremde Zeichen herabsetzt oder verunglimpft. Eine Beeinträchtigung der Unterscheidungskraft, die das Berufungsgericht als ausreichend angesehen hat, steht der Beeinträchtigung des Rufs nicht gleich.</p>
<p>In Betracht zu ziehen war daneben eine Rufausnutzung, die ebenfalls zur Unzulässigkeit der vergleichenden Werbung führen kann, vom Berufungsgericht aber nicht im Einzelnen geprüft worden war. Im Streitfall kommt jedoch &#8211; so der Bundesgerichtshof &#8211; ein Verbot wegen Rufausnutzung nicht in Betracht. Im Rahmen einer vergleichenden Werbung ist eine Rufausnutzung häufig unvermeidbar. Ob der Werbende, der im Rahmen der vergleichenden Werbung auf ein fremdes Produkt Bezug nimmt, auf eine schonendere Form der Bezugnahme verwiesen werden kann, ist eine Frage, die nur aufgrund einer Abwägung der Interessen des Werbenden, des betroffenen Zeicheninhabers und der Verbraucher beantwortet werden kann.</p>
<p>Da sich aber die Besitzer von EPSON-Druckern nach dem Vortrag der Klägerin vor allem an den Bildmotiven orientieren, muss es den Beklagten auch im Interesse der Verbraucher erlaubt sein, zur Kennzeichnung der verschiedenen Drucker nicht nur auf die Bestellnummern, sondern &#8211; in abgewandelter Form &#8211; auch auf die Bildmotive zu verweisen.</p>
<p>Insofern hatte also EPSON selbst einen gewichtigen Grund für die Betrachtungsweise und die abschließend abweisende Entscheidung geliefert: mit der Erklärung, dass sich die Käufer von Patronen vor allem an den Bildmotiven orientieren.</p>
<p><a href="http://www.inverve.de/wp-content/uploads/2012/02/i_zr__48-10-2.pdf"><span style="text-decoration: underline;">Das Urteil als PDF</span></a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Geschützt: Wie CLAAS das Erfolgsprinzip der Maus für die interne Kommunikation einsetzt</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Feb 2012 15:38:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Rohstock</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es gibt keine Kurzfassung, da dies ein geschützter Artikel ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<form action="http://www.inverve.de/wp-pass.php" method="post">
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		<title>I like Messe – aber warum stempeln die Messegesellschaften Social Media ab?</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Feb 2012 17:16:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Rohstock</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Konservative Entscheider, ungenügende Kenntnisse, Angst und eine falsche Sicht auf das Publikum – vier entscheidende Ursachen, warum die deutschen Messegesellschaften trotz millionenschwerer Investitionen in die Kommunikation ihrer Veranstaltungen in Sachen Social Media bislang schlafen. Markus Gladbach hat sich die Landschaft &#8230; <a href="http://www.inverve.de/magazin/social-media/i-like-messe-social-media-bei-den-messegesellschaften/">mehr  <span class="meta-nav">&#187;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Konservative Entscheider, ungenügende Kenntnisse, Angst und eine falsche Sicht auf das Publikum – vier entscheidende Ursachen, warum die deutschen Messegesellschaften<span id="more-2485"></span> trotz millionenschwerer Investitionen in die Kommunikation ihrer Veranstaltungen in Sachen Social Media bislang schlafen. <a title="Markus Gladbach" href="http://www.inverve.de/h/markus-gladbach/"><span style="text-decoration: underline;">Markus Gladbach</span></a> hat sich die Landschaft genauer angesehen und analysiert, woran es hapert. Und was den Messegesellschaften möglicherweise entgeht, wenn sie Social Media abstempeln:</strong></p>
<p><strong><img class="alignnone size-large wp-image-2500" title="Dislike" src="http://www.inverve.de/wp-content/uploads/2012/02/Dislike-628x165.jpg" alt="" width="584" height="153" /></strong></p>
<p>Social Media Buttons finden sich auf Messewebsites nach wie vor selten. Zwar arbeiten einzelne Messeveranstalter bereits sehr intensiv in und mit Social Media Kanälen, die Masse aber agiert zurückhaltend. Vor allem die Messegesellschaften selbst scheinen am digitalen Trend vorbeizuleben. Dabei ist gerade Social Media das ideale Marketinginstrument, um mit Ausstellern und Besuchern weltweit das ganze Jahr über zu kommunizieren. Interne Strukturen, die Angst vor negativem Feedback oder einfach, weil es immer so war, erschweren die Einführung von Social Media Strategien. Vor den Marketingabteilungen der Messegesellschaften liegt viel Pionierarbeit.</p>
<p>Je stärker das Internet das Berufsleben prägt, desto mehr werden Messen für Unternehmen unverzichtbar. Messen machen Unternehmen, deren Menschen und Produkte sichtbar und liefern damit die Signale, die ein Mensch braucht, um vertrauensvoll eine größere Investition zu tätigen. Messen boomen folglich immer mehr und sprechen ein Publikum an, das zum Teil in die Hunderttausende pro Veranstaltung geht.</p>
<p>Um diese Massen zu mobilisieren, investieren die Messegesellschaften viele Millionen Euro in die weltweite Kommunikation der einzelnen Veranstaltungen. Dabei gibt es jedoch grundsätzliche Probleme. Messen finden immer nur zu einem bestimmten Zeitpunkt statt und oft nur im ein- bis zweijährigen Turnus. Das limitiert das Einnahmevolumen und damit auch die Höhe der Marketinginvestitionen. Eine Messegesellschaft ist daher aus Budgetgründen nicht wirklich in der Lage, weltweit mit klassischen Kommunikationsmaßnahmen (PR, Werbung) und hoher Visibilität zu kommunizieren.</p>
<p>Das andere Problem ist die Tatsache, dass Messen vor allem die Besucher zeitlich immer nur sehr eingeschränkt interessieren. Unmittelbar nach einer Messe bricht das Interesse schlagartig ab und geht frühestens zwei Monate vor der nächsten wieder nach oben. Um über diesen langen Zeitraum den Kontakt zu ihren Zielgruppen nicht zu verlieren, verlangt man von den Besuchern, dass sie sich recht ausführlich registrieren und dabei einen gewissen Grundstock an nützlichen Daten abgeben. Denn das ermöglicht den Messen, die Personen wenigstens unmittelbar vor der Messe per Post auf die Veranstaltung hinzuweisen. Und hat die Person angegeben, dass sie einen E-Mail-Newsletter erhalten möchte, wird sie auf diese Weise regelmäßig auch zwischen den Messejahren über die Messen und deren Inhalte informiert. Dadurch wird auch der Datenbestand gehalten.</p>
<p>Die Klickraten bei E-Mail-Newslettern sind jedoch generell rückgängig, da die Akzeptanz von solchen Newslettern generell stetig abnimmt. Während der Messen führt man noch Umfragen durch und versucht auf diese Weise, weitere Informationen über die Besucher zu bekommen, die man dann in der Akquise von Ausstellern verwendet. All das reicht jedoch nicht aus, den Besucher als handelnden Mensch mit seinen beruflichen Aufgaben, Sorgen, Erwartungen, Problemen und Informationsbedürfnissen zu verstehen. Man kennt nur das, was man mühselig erfragt oder durch Registrierung abgepresst hat. Die Messe kennt also ihre Besucher nicht wirklich.</p>
<p><em>Social Media: Fehlanzeige bei Messegesellschaften</em></p>
<p>So muss also die Messe das jeweilige Massenpublikum immer wieder und in kürzester Zeit mobilisieren. Das kostet viel Kraft und die Marketingabteilungen leisten dabei einen hervorragenden Job. Umso erstaunlicher ist es aber, dass viele Messen und Messegesellschaften das Medium, welches all diese Probleme zum großen Teil lösen kann, vernachlässigen: Social Media. Denn mittels Social Media könnten die Messen ohne hohen Geldaufwand weltweit mit ihren Zielgruppen in Kontakt treten und kommunizieren und dies ununterbrochen – und nicht nur punktuell und alle paar Jahre. Ein kurzer Blick auf die Websites der wichtigsten Messegesellschaften in Deutschland gibt den aktuellen Status wieder:</p>
<p><a href="http://www.messe-muenchen.de/de/meta/home/home.html"><span style="text-decoration: underline;">Messe München</span></a> – Social Media: nicht integriert<br />
<a href="http://www.messefrankfurt.com/frankfurt/de.html"><span style="text-decoration: underline;">Messe Frankfurt</span></a> – Social Media: nicht integriert<br />
<a href="http://www.nuernbergmesse.de"><span style="text-decoration: underline;">NürnbergMesse</span></a> – Social Media: nicht integriert<br />
<a href="http://hamburg-messe.de"><span style="text-decoration: underline;">Hamburg Messe</span></a> – Social Media: nicht integriert<br />
<a href="http://www.messe.de/homepage_e"><span style="text-decoration: underline;">Deutsche Messe AG</span></a> – Social Media: nicht integriert<br />
<a href="http://www.messe-berlin.de"><span style="text-decoration: underline;">Messe Berlin</span></a> – Social Media: nicht integriert</p>
<p>Obwohl, Beispiel Frankfurt, Social Media Kanäle zum Teil sogar international vorhanden sind und bespielt werden, fehlt die Integration: keine Brücken, mittels derer die äußerst informativen Inhalte via Social Media transportiert werden können.</p>
<p>Integrativ aktiv sind:<br />
<a href="http://www.messe-stuttgart.de"><span style="text-decoration: underline;">Messe Stuttgart</span></a> – Social Media: in allen wesentlichen Netzen vertreten<br />
<a href="http://www.koelnmesse.de/de/home/index.php"><span style="text-decoration: underline;"> Koelnmesse</span></a> – Social Media: Twitter<br />
<a href="http://www.messe-duesseldorf.de"><span style="text-decoration: underline;"> Messe Düsseldorf</span></a> – Social Media: Twitter, Facebook</p>
<p>Aber auch die in Social Media aktiven Messegesellschaften lassen ihre Social Media-Aktivitäten quasi parallel zur klassischen Kommunikation laufen, eine wirkliche Integration mit der Website oder gar mit einem Blog passiert nicht. Das bedeutet, dass es ihnen nicht ausreichend gelingt, ihre follower/friends auf ihre Messewebseite zu leiten. Auch ist nichts eingerichtet, womit User den Website-Content teilen können. Kurzum, es gibt leicht erkennbar kein wirklich integriert aufgestelltes Online-Kommunikations-Konzept.</p>
<p><em>Mögliche Ursachen</em></p>
<p>Warum hegen die Messegesellschaften eine derartige Abneigung und verzichten darauf, moderne Online-Kommunikation einzusetzen?<br />
1. Die internen Strukturen sind auf die Veröffentlichung von Presseinformationen ausgerichtet. Für eine tägliche Social Media-Kommunikation müssten diese Strukturen verändert werden. Da gibt es große Widerstände – auch in den Kommunikationsabteilungen.<br />
2. Man fürchtet sich vor negativen Postings, welche dann wiederum negativ von den Ausstellern bewertet werden könnten. Tenor: „Diese Messe wird kritisiert, also gehen wir da als Aussteller nicht mehr hin.“<br />
3. Man behauptet intern, dass ihre Zielgruppen gar nicht so internetaffin sind.<br />
4. Viele haben große Summen an Geldern und an internen Stunden für eine Perfektionierung der E-Mail-Newsletter-Kommunikation ausgegeben. Das würde durch Social Media torpediert.<br />
5. Man fürchtet, man könnte über Social Media Einfluss auf die Messen nehmen und daher in die Entscheidung eingreifen.<br />
6. Messeentscheider sind qua Zielvorgaben und Boni radikal an den Erfolg einer Messe gebunden und vermeiden daher gerne alles, was neu ist und für sie nicht einschätzbar. Sie sind daher sehr konservativ und lehnen Innovationen meist ab.<br />
7. Die Entscheider haben nicht genügend Kenntnisse, was Social Media betrifft, und blockieren sie als nicht relevant.<br />
8. Man bewertet Social Media zu stark durch die deutsche Brille und übersieht die internationale Relevanz dieser Kommunikationskanäle.</p>
<p>Die Messegesellschaften stehen damit nicht allein, es existieren in Deutschland viele Unternehmen, in denen genau die gleichen Bedenken und Verhaltensweisen zu verzeichnen sind. Doch diese abwehrenden Faktoren haben mittelfristig fatale Konsequenzen, wenn sie nicht beseitigt werden.</p>
<p><a title="Markus Gladbach" href="http://www.inverve.de/h/markus-gladbach"><span style="text-decoration: underline;"><em>Markus Gladbach</em></span></a></p>
<p>Bild: © Steffen Persiel &#8211; Fotolia.com</p>
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		<title>Smartphones, Notebooks und Tablets verdrängen Desktop-Pcs</title>
		<link>http://www.inverve.de/magazin/smartphones-notebooks-und-tablets-verdraengen-desktop-pcs/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 14:56:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Rohstock</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Alleine im vierten Quartal des letzten Jahres wurden weltweit 158,5 Millionen Smartphones verkauft. Ein Plus von 57 Prozent gegenüber dem letzten Quartal des Jahres 2010. Besonders bemerkenswert in der aktuell von Canalys veröffentlichten Statistik zu den Verkaufszahlen von Smartphones, PCs, &#8230; <a href="http://www.inverve.de/magazin/smartphones-notebooks-und-tablets-verdraengen-desktop-pcs/">mehr  <span class="meta-nav">&#187;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Alleine im vierten Quartal des letzten Jahres wurden weltweit 158,5 Millionen Smartphones verkauft. Ein Plus von 57 Prozent gegenüber dem letzten Quartal des Jahres 2010. <span id="more-2343"></span>Besonders bemerkenswert in der aktuell von <a href="www.canalys.com/newsroom/smart-phones-overtake-client-pcs-2011 http://www.inverve.de/?p=2164"><span style="text-decoration: underline;">Canalys</span></a> veröffentlichten Statistik zu den Verkaufszahlen von Smartphones, PCs, Tablets und anderen Endgeräten ist die Tatsache, dass der Absatz von Smartphones deutlich höher ist als der Absatz aller Computer zusammen. Daran änderte auch die deutliche gestiegene Zahl von Tablet-Verkäufen nichts.<br />
</strong></p>
<p><a href="http://www.inverve.de/wp-content/uploads/2012/02/Infografik_Smartphone_PC.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2341" title="Infografik_Smartphone_PC" src="http://www.inverve.de/wp-content/uploads/2012/02/Infografik_Smartphone_PC.jpg" alt="" width="692" height="600" /></a></p>
<p>Welche Konsequenzen diese Entwicklung für Unternehmen und Kommunikationsdienstleister mit Blick auf die Entfaltung weiterer Online-Aktivitäten hat, fasst Luke Wroblewski in seinem strategischen Ansatz (und gleichnamigen Buch) &#8220;<a href="http://www.inverve.de/?p=2164">Mobile First</a>&#8221; zusammen.</p>
<p>Diese Grafik als PDF herunterladen? <a href="http://www.inverve.de/wp-content/uploads/2012/02/Infografik_Smartphone_PC.pdf"><span style="text-decoration: underline;">Hier lang</span></a></p>
<p><a href="http://www.inverve.de/allgemein/mobile-first-warum-unternehmen-bei-der-entwicklung-von-online-aktivitaeten-umdenken-muessen-und-paid-content-in-jedem-medium-moeglich-ist/"><span style="text-decoration: underline;">Mobile First: Warum Unternehmen ihre Online-Aktivitäten überdenken müssen und Paid Content in jedem Medium möglich ist</span></a></p>
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		<title>Keine Bewerbung für die Werbung: Das Personalproblem der Agenturen</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 17:25:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Rohstock</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Agenturen suchen dringend qualifizierte Mitarbeiter. Headhunter haben Hochkonjunktur. Gute Kreative sind zur Mangelware geworden. Der Nachwuchs interessiert sich nicht für die Arbeit in Werbeagenturen. Die Klagen über den Mangel an Fachkräften kommen nicht nur vom Maschinenbau oder den Elektronik-Konzernen. Plötzlich &#8230; <a href="http://www.inverve.de/beruf-bildung/keine-bewerbung-fuer-die-werbung-das-personalproblem-der-agenturen/">mehr  <span class="meta-nav">&#187;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Agenturen suchen dringend qualifizierte Mitarbeiter. Headhunter haben Hochkonjunktur. Gute Kreative sind zur Mangelware geworden. Der Nachwuchs interessiert sich nicht für die <span id="more-2299"></span>Arbeit in Werbeagenturen. Die Klagen über den Mangel an Fachkräften kommen nicht nur vom Maschinenbau oder den Elektronik-Konzernen. Plötzlich ist auch die einstige Glamour-Branche Werbung betroffen. &#8220;Gut so!&#8221;, sagt <a href="http://www.inverve.de/?p=2301"><span style="text-decoration: underline;">Thomas Meichle</span></a>. Für Inverve hat er das Problem unter die Lupe genommen:<br />
</strong></p>
<div id="attachment_2314" class="wp-caption alignleft" style="width: 170px"><a href="http://www.inverve.de/wp-content/uploads/2012/02/Portrait_Meichle.png"><img class=" wp-image-2314 " title="Thomas Meichle" src="http://www.inverve.de/wp-content/uploads/2012/02/Portrait_Meichle-372x494.png" alt="" width="160" height="213" /></a><p class="wp-caption-text">Thomas Meichle</p></div>
<p>In der „Zeit“ Nr. 6 vom 2. Februar 2012 steht ein Artikel über den Kampf der Werbefirmen um Nachwuchstalente. Zitat: „Geringe Einstiegslöhne und lange Arbeitszeiten schrecken ab.“ Damit hat die große deutsche Wochenzeitung in einem Satz das Problem auf den Punkt gebracht. Kann man es sich so einfach machen? Ja, man kann. Denn warum soll man drum herum reden oder hinter vorgehaltener Hand in internen Zirkeln diskutieren? Agenturen haben Probleme, Mitarbeiter zu gewinnen und zu halten. Noch ein Zitat aus der „Zeit“: „Wer ausschied, wurde ersetzt. Teams aus 20- bis 30-jährigen waren dynamisch – und natürlich auch günstig.“</p>
<p>Schlechte Noten bei der Weiterbildung</p>
<p>Natürlich sind nicht alle Werbeagenturen Ausbeuter und Menschenschinder. Und nicht jeder arbeitslose Lehrer oder Journalist ist zum kreativen Cheftexter geboren. Dennoch habe ich den Eindruck, die Probleme sind hausgemacht. Denn immer noch bieten die Agenturen ihren Mitarbeitern erschreckend wenig Aus- und Weiterbildungschancen. Auch bei den Agenturen, die sich 2011 erstmals beim „Deutschen Agentur Report, DART“ beworben haben, schneiden viele nicht gut ab. Es fehlen interne Lernsysteme. Es gibt kaum strukturierte und konsequente Programme für die Weiterbildung. Es gibt immer weniger Budgets für Seminare und Schulung. Und: es hapert ganz entschieden im Bereich Führung!</p>
<p>Die Methode Gutsherrenart</p>
<p>Das ist für mich der eigentliche Knackpunkt des Mitarbeiter-Problems. Wer als Agenturgründer und „Alleskönner“ seine Mannschaft nach Gutsherrenart führt, darf sich über Rebellion oder Resignation nicht wundern. Wobei die Rebellion sich darauf beschränkt, auszusteigen und mit Leidensgenossen einen eigenen Laden aufzumachen. Ein wesentlicher Bestandteil der Agentur-Führung ist die interne Hierarchie. Titel wie Creative Director und Senior Account Manager machen deutlich, wer das Sagen hat. Da wirkt vieles traditionell und verkrustet. Der Senior sagt dem Junior, wie das zu sein hat. „Alles geht über meinen Tisch“ ist nicht selten das Credo der kreativen Vordenker. Derartige Regeln und Verhaltensweisen schrecken ab. Wenn man das Vokabular von agenturinternen Ausbildungsplänen oder Ausschreibungen von Kreativ-Schmieden liest, hat man den Eindruck, in ein Horrorkabinett geraten zu sein. Da ist von „quälen“ die Rede und davon, dass man „kämpfen“ müsse und „Blut und Wasser schwitzen“ bis eine Idee endlich überzeugen könne. Das Wort „Nachtschicht“ hat dort eine andere Bedeutung als in der Autoindustrie.</p>
<p>Ganz zu schweigen von der Teilhabe am Erfolg. Immer wieder höre ich von jungen Kreativen, die sich beklagen, dass ihre Idee vom Vorgesetzten als die seine verkauft wird, wenn es um Awards und Auszeichnungen geht. Manchmal habe ich den Eindruck, Agenturen glauben, man muss nur anspruchsvoll genug sein und gehörig Druck machen, dann stehen die Bewerber Schlange. Das mag vielleicht bei einer Handvoll ruhmreicher Kreativ-Agenturen funktionieren, weil sich der Name gut im Lebenslauf macht. Für den Rest gilt das nicht.</p>
<p>Produktqualität und Mitarbeiter-Motivation gehören zusammen</p>
<p>Man kann über diese Dinge nicht reden, ohne den Output der Agenturen zu betrachten. Weil nicht selten die mangelhafte Qualität der Arbeitsergebnisse auch den Umgang definiert. Wer als Chef nur Mittelmaß kann und Mittelmaß zulässt, darf sich nicht wundern, wenn Talente abwandern, weil sie sich nicht durchsetzen können. Wenn der Kunde außerdem tüchtig Druck macht und die Honorare anzweifelt, kriegen die Mitarbeiter das ebenfalls ab. Ein Teufelskreis, der vernünftiges Nachdenken über Förderung, Ausbildung oder Eigenverantwortung ausschließt.</p>
<p>Genug geschimpft. Was ist zu tun? Am Imageproblem der Werbeagenturen lässt sich auf die Schnelle nichts drehen. Wer wüsste das besser, als genau diese Branche! Aber jedes Unternehmen für sich kann „aus dem Stand“ Dinge verändern, um bei den Mitarbeitern zu punkten. Damit wächst auch die Attraktivität auf dem Personalmarkt. Schließlich sind doch die wichtigsten Botschafter des eigenen Unternehmens die Mitarbeiter! Zu den ersten Schritten auf dem Weg dahin gehören für mich:</p>
<p><em>Transparenz:</em> Zum Beispiel eine offene und regelmäßige Information an die Mitarbeiter über den Zustand der Agentur. (Was machen die Kunden? Wie sieht es mit Aufträgen aus? Was tut die Agentur im Neugeschäft? Wie sind die Besitz- und Beteiligungsverhältnisse? Wer kommt? Wer geht? Was ändert sich? Was bieten wir an? Was empfehlen wir? Was wollen wir von euch? Und so weiter&#8230;) Das ist auch für die, die schon länger da sind wichtig. Noch mehr natürlich für die Neuen.</p>
<p><em>Verbindlichkeit:</em> Die Agentur hat bestimmte Regeln und Rituale, wie sie arbeitet und wie sie intern und extern kommuniziert. Diese Regeln sollte man nicht nur definieren, sondern respektieren. Dies gilt insbesondere für Führungskräfte, die nach meiner Erfahrung gerne Dinge verlangen, die sie selbst nie einhalten wollen.</p>
<p><em>Niveau:</em> Damit meine ich in diesem Fall nicht die Qualität des Outputs. Es geht um den Umgang miteinander. Die grundsätzlichen Regeln des Zusammenlebens gelten auch für das zusammen Arbeiten. Dazu gehören Respekt, ein zivilisierter Umgang und die passende Sprache. Wer brüllt und auf den Tisch haut, mag ja Entschlossenheit vermitteln. Jähzorn und Aggressivität sind allerdings keine Motivationsfaktoren, sondern allenfalls Angstmacher.</p>
<p><em>Wissensvermittlung</em>: Der Knackpunkt schlechthin für die meisten Agenturen. Wer Know-how bunkert, statt weiter zu geben, disqualifiziert sich. Gerade unter Werbern gibt es eine Vielzahl an Könnern aus ganz verschiedenen Disziplinen und Wissensgebieten. Sie alle müssen verpflichtet werden, dieses Wissen intern weiter zu geben. In einem Klima von „Was-Ich-Kann-Kannst-Du-Auch-Lernen“ gedeihen Talente angstfrei. Die höchste Form der Weiterbildung ist es, einen Schüler besser zu machen als man selbst als Lehrer ist. Da heißt es, über seinen Schatten springen. Auf geht’s!</p>
<p>Zum guten Schluss noch ein Gedanke. Vielleicht liegt es an der speziellen Form der Kreativarbeit, die es für Agenturen verhindert, ein wirklich attraktiver Arbeitgeber zu sein. Kreative gelten gemeinhin als schwierig. Sie sind häufig nicht kritikfähig, aber dafür umso härter, wenn es ums Kritisieren anderer geht. Künstler sind eigenwillig und manchmal schwer genießbar. Mag sein. Sind kreative Werber Künstler? Wie gut müssen sie sein, um sich Allüren erlauben zu können? Und wie lange können es sich Agenturen noch leisten, diese Allüren zum Standard der „Personalführung“ zu machen“?</p>
<p><a href="http://www.inverve.de/?p=2301"><em>Thomas Meichle</em></a></p>
<p>Teaserfoto: © bluedesign &#8211; Fotolia.com</p>
<p>Von Allüren handelt auch dieses Job Interview der legendären Komikertruppe Monty Python:</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/1av7Idxn0Tk" frameborder="0" width="420" height="315"></iframe></p>
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		<title>Thomas Meichle</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 16:56:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Rohstock</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Thomas Meichle ist durch und durch Agenturmann. 29 Jahre Business-to-Business-Werbung bei RTS Rieger Team haben ihn geprägt. Zuerst als Texter/Berater, dann als Kreativ-Chef und Geschäftsführer / Gesellschafter. Er war Mitglied im Vorstand des Gesamtverbandes Kommunikationsagenturen GWA und moderiert heute in &#8230; <a href="http://www.inverve.de/h/thomas-meichle/">mehr  <span class="meta-nav">&#187;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.inverve.de/wp-content/uploads/2012/02/Portrait_Meichle.png"><img class="alignleft  wp-image-2314" title="Thomas Meichle" src="http://www.inverve.de/wp-content/uploads/2012/02/Portrait_Meichle-372x494.png" alt="" width="223" height="296" /></a>Thomas Meichle ist durch und durch Agenturmann. 29 Jahre Business-to-Business-Werbung bei RTS Rieger Team haben ihn geprägt. Zuerst als Texter/Berater, dann als Kreativ-Chef und Geschäftsführer / Gesellschafter. Er war Mitglied im Vorstand des Gesamtverbandes Kommunikationsagenturen GWA und moderiert heute in diesem Verband den Unternehmer-Kreis der Inhaber geführten Agenturen. Nach dem Verkauf seiner Anteile an TBWA Deutschland widmet er sich zusammen mit seinem Partner Achim Litschko noch intensiver um das „System Agentur“.</p>
<p>Warum ticken Agenturen so, wie sie ticken? Warum haben alle die gleichen Probleme? Was hat sich seit der digitalen Revolution bei der klassischen Agentur verändert? Diese Fragen beschäftigen Thomas Meichle in seiner Funktion als Berater und Coach von Agenturen tagtäglich. Positionierung, Personalentwicklung, Nachfolgeregelungen, Agentur-Bewertungen, Prozess- und Profit-Optimierung sind seine Schwerpunkt-Themen. Er hält Gastvorlesungen zum Thema Kreativität und Kreativitätstechniken an der Hochschule Heilbronn. Außerdem hat er mit seinem Unternehmen <a href="http://coeffizienz.de/startseite.html"><span style="text-decoration: underline;">litschko l meichle CoEffizienz</span></a> gemeinsam mit inverve den „Deutschen Agentur Report“ ins Leben gerufen. Damit wurde das erste reine Management-Bewertungs-System für Kommunikations-Dienstleister in Deutschland geschaffen.</p>
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		<title>Mobile First: Warum Unternehmen ihre Online-Aktivitäten überdenken müssen und Paid Content in jedem Medium möglich ist</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 15:59:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Rohstock</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kaum hat sich das Web- oder Online-First-Prinzip in der Informationsvermittlung Geltung verschafft, weicht es einem neuen. &#8220;Online&#8221; bedeutet heute &#8220;unwired&#8221; und vor allem mobil. Schon im November 2009, weit vor dem ganz großen Boom der Tablets und Smartphones also, postulierte &#8230; <a href="http://www.inverve.de/magazin/design/mobile-first-warum-unternehmen-bei-der-entwicklung-von-online-aktivitaeten-umdenken-muessen-und-paid-content-in-jedem-medium-moeglich-ist/">mehr  <span class="meta-nav">&#187;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kaum hat sich das Web- oder Online-First-Prinzip in der Informationsvermittlung Geltung verschafft, weicht es einem neuen. &#8220;Online&#8221; bedeutet heute &#8220;unwired&#8221; und vor <span id="more-2164"></span>allem mobil. Schon im November 2009, weit vor dem ganz großen Boom der Tablets und Smartphones also, postulierte <a href="http://www.lukew.com/about/index.asp"><span style="text-decoration: underline;">Luke Wroblewski</span></a> das Prinzip <a href="http://www.lukew.com/ff/entry.asp?933"><span style="text-decoration: underline;">Mobile First</span></a>. Nicht als Prophet eines explosiv wachsenden Marktes, sondern als Denker in digitalen Strukturen und Gestalter nutzbringender Information.<strong></strong></strong></p>
<p>Beflügelt von neuen Geräten hat sich das enorme Wachstum der mobilen Internetnutzung im vergangenen Jahr weiter beschleunigt. Apple verkaufte im letzten Quartal weltweit so viele iPhones wie nie zuvor in der ohnehin sehr erfolgreichen Geschichte dieses Produkts.</p>
<p><a href="http://www.inverve.de/wp-content/uploads/2012/02/Absatz_iPhone-e1328277623325.png"><img class=" wp-image-2207 alignleft" title="Absatz iPhone" src="http://www.inverve.de/wp-content/uploads/2012/02/Absatz_iPhone-e1328277623325.png" alt="" width="584" height="344" /></a></p>
<p>Der Absatz von Smartphones anderer Hersteller stieg weltweit ebenfalls an. In Deutschland wurden im vergangenen Jahr fast 12 Millionen solcher Geräte insgesamt verkauft. 2010 waren es noch 9 Millionen. Rechnet man den Absatz vergangener Jahre hinzu, wurden in Deutschland bislang rund 30 Millionen Smartphones verkauft.</p>
<p>Auch der Tablet-Markt boomt: Allein im 4. Quartal 2011 griffen weltweit rund 27 Millionen Käufer zum kleinen Flachen. Ein Jahr zuvor waren es im selben Zeitraum noch rund zehn Millionen. Marktführer ist nach wie vor Apple, dessen iPad im 4. Quartal 2011 einen Marktanteil von fast 60 Prozent am weltweiten Tablet-Absatz erreichte. Das von manchen Experten ursprünglich als Konkurrent bezeichnete Kindle Fire, in erster Linie für das Lesen von eBooks konzipiert, wird einer aktuellen Prognose zufolge zwar ebenfalls steigende Absätze verzeichnen, gegenüber den iPad-Zahlen aber deutlich zurückbleiben.</p>
<p><a href="http://www.inverve.de/wp-content/uploads/2012/02/Absatz_iPad_Kindle_Fire-e1328277653272.png"><img class="wp-image-2206 alignnone" title="Absatz iPad vs. Kindle Fire" src="http://www.inverve.de/wp-content/uploads/2012/02/Absatz_iPad_Kindle_Fire-e1328277653272.png" alt="" width="359" height="344" /></a></p>
<p>Auf welchen Geräten die Nutzer künftig Inhalte aus dem Internet abrufen und konsumieren, spielt für Luke Wroblewski nur eine untergeordnete Rolle. Entscheidend ist, dass sie es vermehrt mobil machen werden. Im Jahr 2015 erwartet er für Asien, die USA und Afrika, dass über die Hälfte der Menschen sogar ausschließlich mobil online gehen. &#8220;Mobile Only&#8221; oder &#8220;Mobile First&#8221; – für Wroblewski steht fest, dass Unternehmen umdenken müssen.</p>
<p>Der Wachstumsmarkt ist zwar der auslösende Grund, als großen Vorteil seiner Herangehensweise bezeichnet er aber vor allem die Tatsache, dass der Mobile-First-Ansatz dazu zwingt, sich von Anfang an auf das Wesentliche zu konzentrieren; anstatt später zu versuchen, inhaltsschwere und überfrachtete Webseiten in eine mobil akzeptable Form zu bringen.</p>
<p>Was sein Ansatz bedeutet und welche Vorteile seine Herangehensweise bringt, zeigt Luke Wroblewski in <a href="http://www.lukew.com/presos/preso.asp?26"><span style="text-decoration: underline;">Präsentationen</span></a> auf seiner Website und – trotzdem oder erst Recht – auch in einem äußerst traditionellen Medium: Sein Buch heißt wie sein Thema &#8220;Mobile First&#8221; und ist bei <a href="http://www.abookapart.com/products/mobile-first"><span style="text-decoration: underline;">A Book Apart</span></a> erschienen.<strong></strong></p>
<p>Warum macht einer<strong></strong>, der sich auf <span style="text-decoration: underline;"><a href="https://twitter.com/#!/lukew">Twitter </a></span>als &#8220;digital product design &amp; strategy guy&#8221; bezeichnet, der in seinen Vorträgen dazu einlädt, ihm auf Twitter oder LinkedIn zu folgen, Fragen zu stellen und zu diskutieren, warum macht ausgerechnet so einer ein Buch? Ein gedrucktes noch dazu! Und wie schafft er es, sowohl die Print- als auch die eBook-Version zu verkaufen, obwohl sämtliche Inhalte praktisch vollständig auch gratis im Netz zu finden sind?</p>
<p>Das Problem vieler Verlage, deren Inhalte sich bisweilen weder im Netz noch in gedruckter Form als rentabler Paid Content absetzen lassen, existiert für Luke Wroblewski nicht. Was die Verlage falsch machen und er selbst offensichtlich richtig, hat er in einem <a href="http://www.forbes.com/sites/anthonykosner/2012/01/30/the-qofc-interview-luke-wroblewski-author-of-mobile-first/3/"><span style="text-decoration: underline;">Interview mit Forbes-Autor Anthony Wing Kosner</span></a> erklärt. &#8220;Menschen bezahlen für Inhalte, die sie haben wollen. Das gilt für jedes Medium, das wir haben.&#8221;</p>
<p>Gedruckt, online oder mobil – für Luke Wroblewski geht es grundsätzlich nur um drei Dinge: die Qualität der Inhalte, die Verpackung und das Erlebnis.</p>
<p><a href="http://www.inverve.de/wp-content/uploads/2012/02/Luke_RR_Twitter.jpg"><img class="size-full wp-image-2239 alignnone" title="Luke_RR_Twitter" src="http://www.inverve.de/wp-content/uploads/2012/02/Luke_RR_Twitter.jpg" alt="" width="509" height="173" /></a></p>
<p>Gewiss gibt es auf die Frage, wie Paid Content funktioniert, verschiedene und vor allem ausführliche Antworten. Schließlich ist das Thema wie alles auf der Welt komplex. Aber ob sie besser sind als die drei Grundsätze, die Luke Wroblewski nennt?</p>
<p><a style="text-decoration: underline;" href="http://www.abookapart.com/products/mobile-first"><span style="text-decoration: underline;">Mobile First by Luke Wroblewski</span></a></p>
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		<title>Broadcast Yourself: Pro Minute landen 60 Stunden neues Videomaterial auf YouTube</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 19:26:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Rohstock</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Freude bei YouTube über diese Zahlen war so groß, dass das Unternehmen dafür eine eigene Website eingerichtet hat: Unter www.onehourpersecond.com und im offiziellen YouTube Blogsind die wesentlichen Zahlen der aktuellen Nutzungsstatistiken veröffentlicht – wie es sich für ein Videoportal &#8230; <a href="http://www.inverve.de/magazin/social-media/youtube-60-stunden-neues-videomaterial-pro-minute/">mehr  <span class="meta-nav">&#187;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/sHPfc6whaSk" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p><strong>Die Freude bei YouTube über diese Zahlen war so groß, dass das Unternehmen dafür eine eigene Website eingerichtet hat: Unter <a href="http://www.onehourpersecond.com"><span style="text-decoration: underline;">www.onehourpersecond.com</span></a> und im offiziellen <span id="more-2138"></span><a href="http://youtube-global.blogspot.com/2012/01/holy-nyans-60-hours-per-minute-and-4.html"><span style="text-decoration: underline;">YouTube Blog</span></a>sind die wesentlichen Zahlen der aktuellen Nutzungsstatistiken veröffentlicht – wie es sich für ein Videoportal gehört natürlich in Form animierter Filme.</strong></p>
<p>60 Stunden Videomaterial pro Minute oder eine Stunde pro Sekunde: Wie man diese Menge betrachtet und ausdrückt bleibt letztlich egal. Die Zahlen sind enorm. Eine ganze Woche landet innerhalb von 2 Minuten und 48 Sekunden auf den Servern des Videogiganten. Im Jahr 2007 waren es noch sechs Stunden pro Minute, ein Zehntel des heutigen Wertes. Zugleich entstanden im selben Zeitraum rund <a href="http://www.zdnet.de/news/39155501/youtube-beansprucht-ein-zehntel-der-web-bandbreite.htm"><span style="text-decoration: underline;">zehn Prozent des gesamten Datenverkehrs im Internet durch YouTube</span></a>.</p>
<p>Der Appetit der Internetnutzer auf bewegte Bilder ist ungebrochen: Auch bei der Summe der abgerufenen Videoclips verzeichnet YouTube erneut eine deutliche Steigerung. Mehr als vier Milliarden Videos werden täglich angesehen – ein Wachstum von 25 Prozent innerhalb der letzten acht Monate.</p>
<div id="attachment_2156" class="wp-caption alignleft" style="width: 332px"><a href="https://twitter.com/#!/google/status/161544743174684674"><img class=" wp-image-2156" title="Google_Tweet" src="http://www.inverve.de/wp-content/uploads/2012/01/Bildschirmfoto-2012-01-24-um-14.02.43-372x118.png" alt="" width="322" height="102" /></a><p class="wp-caption-text">So kommentierte YouTube-Eigentümer Google die Zahlen auf Twitter.</p></div>
<p>Dass immer mehr Unternehmen dem Slogan &#8220;Broadcast Yourself&#8221; folgen und das Portal für Vermarktungszwecke nutzen, spielt dabei sicher auch eine Rolle. Der größte Wachstumsmotor für YouTube aber dürfte vor allem die weitere Verbreitung von Smartphones sein, die nicht nur mit immer besseren Kameras auf den Markt kommen, sondern auch kleine Programme zum Editieren von Videos anbieten – und einen unkomplizierten Upload.</p>
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		<title>Markus Gladbach</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 12:45:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Rohstock</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Markus Gladbach ist einer der Gründer und Inhaber der Kommunikationsagentur markenzeichen München, einem Büro der Frankfurter Agentur markenzeichen, und ist spezialisiert auf Marketing-Kommunikation (Social Media, PR, Werbung) für nationale und internationale Mandate. Bis Ende 2011 war er rund fünf Jahre &#8230; <a href="http://www.inverve.de/h/markus-gladbach/">mehr  <span class="meta-nav">&#187;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.inverve.de/wp-content/uploads/2012/01/Markus-Gladbach.jpg"><img class="alignleft  wp-image-2123" title="Markus Gladbach" src="http://www.inverve.de/wp-content/uploads/2012/01/Markus-Gladbach-372x247.jpg" alt="" width="270" height="182" /></a>Markus Gladbach ist einer der Gründer und Inhaber der Kommunikationsagentur <a href="http://www.markenzeichen.eu"><span style="text-decoration: underline;">markenzeichen</span></a> München, einem Büro der Frankfurter Agentur markenzeichen, und ist spezialisiert auf Marketing-Kommunikation (Social Media, PR, Werbung) für nationale und internationale Mandate. Bis Ende 2011 war er rund fünf Jahre lang Leiter Marketing und Kommunikation Neue Technologien bei der Messe München GmbH und verantwortete dort die weltweite Kommunikation der Messen electronica, productronica, Laser World of Photonics, Systems, analytica, maintain, hybridica und automatica. Zuvor war er Geschäftsführer und Partner der Düsseldorfer Niederlassung von Trimedia Communications Deutschland GmbH (heute Grayling Deutschland GmbH) – mit Kunden wie Nokia, E-Plus, Base, Simyo, Symantec, Nikon Europe, A.T.Kearney, Gateway 2000, Philips, Motorola, BT, Mobilcom, EDS etc.</p>
<p>Seine Karriere begann er bei der Kochs+Kochs Public Relations GmbH, wo er Kunden aus dem Pharmazie-Bereich (Grünenthal, Johnson&amp;Johnson, Cilag, Sanofi, Pfizer, Verband der deutschen Dermatologen etc.) betreute.</p>
<p>Markus Gladbach betreibt den Blog http://markusgladbach.wordpress.com und ist in mehreren Netzwerken anzutreffen, u. a. auf <a href="https://twitter.com/#!/Gladbach"><span style="text-decoration: underline;">Twitter</span></a>, <a href="https://www.facebook.com/markus.gladbach"><span style="text-decoration: underline;">Facebook</span></a>, <a href="https://www.xing.com/profile/Markus_Gladbach"><span style="text-decoration: underline;">XING</span></a> und <a href="http://www.linkedin.com/profile/view?id=42205643&amp;authType=name&amp;authToken=m57R&amp;goback=.con"><span style="text-decoration: underline;">Linkedin.</span></a></p>
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		<title>Blah Blah Blah: Was hilft, wenn Worte nicht mehr weiter helfen</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 19:26:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Rohstock</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bei Tim Bendzko sind es die Gefühle, für die ihm die Worte fehlen. Ersatzhalber und zu unserer Freude belegt er seine Gedanken mit Musik und singt. Nicht jeder kann das. Auf geschäftlichem Terrain herrschte hierfür zudem wohl wenig Verständnis. Der &#8230; <a href="http://www.inverve.de/magazin/blah-blah-blah-was-hilft-wenn-worte-nicht-mehr-weiter-helfen/">mehr  <span class="meta-nav">&#187;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/RsZvjqG2lec" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p><strong>Bei <a href="http://www.youtube.com/user/timbendzko"><span style="text-decoration: underline;">Tim Bendzko</span></a> sind es die Gefühle, für die ihm die Worte fehlen. Ersatzhalber und zu unserer Freude belegt er seine Gedanken mit Musik und singt. Nicht jeder kann das. Auf geschäftlichem <span id="more-2070"></span>Terrain herrschte hierfür zudem wohl wenig Verständnis. Der US-Amerikaner <a href="http://www.danroam.com/about"><span style="text-decoration: underline;">Dan Roam</span></a> hat einen Ausweg für alle, denen im Beruf die Worte fehlen &#8211; nicht nur, wenn Probleme zu lösen sind: Zeichnen. Das jüngste Werk des Bestsellerautors, <a href="http://www.amazon.de/Blah-Dan-Roam/dp/9814382051/ref=reader_auth_dp"><span style="text-decoration: underline;">&#8220;Blah Blah Blah: What To Do When Words Don&#8217;t Work&#8221;</span></a>, soll im April dieses Jahres auch in deutscher Sprache erscheinen. <a href="http://www.inverve.de/?p=2114"><span style="text-decoration: underline;">Markus Gladbach</span></a> hat sich das <strong>englischsprachige Original angesehen:</strong><br />
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<p>Jeder kennt das. Eine Präsentation steht an, man stürzt sich auf PowerPoint, im Nu sind 30 Folien geschrieben – und wie immer bestehen diese aus viel zu wenig bereits tausendmal verwendeter Grafik und viel zu viel Text. Also erneut überarbeiten, doch das dauert alles viel zu lange und wird einfach nicht mehr gut. Wieder werden sich die Zuhörer langweilen. Diesem unbefriedigenden Arbeitsprozess hat der US-amerikanische Autor Dan Roam den Kampf angesagt.</p>
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<p>Roam beschäftigt sich vor allem mit der Schriftsprache, nämlich wie man sie vereinfacht und reduziert und durch selbstgemalte Bilder ersetzt. Den ersten Schritt hat er bereits in seinem Bestseller aus dem Jahr 2008 „The Back oft the Napkin“ verdeutlicht. Das Thema Visualisierung behandelt er in seinem im November 2011 in englischer Sprache erschienenen neuen Buch „Blah Blah Blah: What To Do When Words Don&#8217;t Work“. Ab April 2012 soll es auch in deutscher Sprache vorliegen.</p>
<p>Ohne gute Visualisierung kommt man oft in Meetings oder Vorträgen nicht mehr weiter. Man erklärt alles viel zu kompliziert und zu lang, die Zuhörer verstehen nur die Hälfte, sind unkonzentriert und schalten schnell ab. Anders wird es, wenn man auf kurze und spannende Visualisierungen setzt. Roam lehrt uns, wie man mithilfe eines sogenannten Blah-Blah-Meters seine Texte überprüft und mit Vivid Thinking eine grafische Sprache entwickelt, die absolut reduziert funktioniert und spannend und unterhaltsam ist. Das breitet er auf 368 Seiten in gewohnter Manier detail- und geistreich aus und vor allem mit jeder Menge selbstgezeichneter Skizzen, die seine Thesen belegen. Allerdings könnten diese Zeichnungen wie schon bei seinem letzten Buch erneut großformatiger sein.</p>
<p>Er macht also genau das, was er predigt, und das mit ungeheurem Sendungsbewusstsein. Aber das hat man ja oft bei Sachbüchern jenseits des Teiches. Es wiederholt sich alles recht häufig, und man wäre gewiss auch mit 100 Seiten weniger ausgekommen. Lässt man sich jedoch darauf ein, werden die Methoden dem Leser tief eingeimpft, was ja nicht das Schlechteste ist. Denn was gibt es Schlimmeres als langweilige Vorträge. Liest man dieses Buch, sollte man „The Back oft the Napkin“ ignorieren, denn das meiste, was darin steht, taucht bei „Blah, Blah, Blah“ wieder auf.</p>
<p>Roam gibt dem Leser eine breite Auswahl an Tools und Techniken mit, die leicht zu erlernen sind. Das Buch ist dadurch sehr praxisnah, seine Empfehlungen sind leicht umzusetzen. Ich hätte jetzt die Buchkritik nach der Lektüre auch zeichnen können, aber darauf habe ich diesmal noch verzichtet – ausnahmsweise. Das Buch kostet rund 18 Dollar, eine Investition, die sich wirklich lohnt.</p>
<p><em>Markus Gladbach</em></p>
<p>Weiterführende Links:</p>
<p>Markus Gladbach leitet das Münchner Büro von <a href="http://www.markenzeichen.eu/team/markus_gladbach.htm"><span style="text-decoration: underline;">markenzeichen</span></a>. Er ist u.a. auf <a href="http://twitter.com/#!/Gladbach"><span style="text-decoration: underline;">Twitter</span></a>, <a href="https://www.xing.com/profile/Markus_Gladbach"><span style="text-decoration: underline;">XING</span></a> und <a href="https://www.facebook.com/markus.gladbach"><span style="text-decoration: underline;">Facebook</span></a> vertreten.</p>
<p>Bei Dan Roam paart sich die Begeisterung für visuelles Denken übrigens mit der Sorge, dass wir so viel reden, dass wir das Denken darüber glatt vergessen. Bei aller Freude fürs Zeichnen zeigt er sich als Freund klarer Worte. Hier präsentiert er sein Blah-Blahmeter:</p>
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